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Kräuterlexikon

Bergbohnenkraut

Satureja montana

Das Bergbohnenkraut besitzt einen intensiv nach Bohnen riechenden, erfrischend-aromatischen Duft. Allen Bergbohnenkräutern gemeinsam ist ein feineres und stärkeres Aroma als beim bekannten einjährigen Bohnenkraut. Das Bergbohnenkraut wird auch Winterbohnenkraut (vielleicht, weil auch noch im Winter grüne Spitzen geerntet werden können?) oder auch Pfefferkraut (wegen seines pfeffrigen Geschmacks) genannt.

L E B E N S F O R M
Das Bergbohnenkraut ist, anders das einjährige Sommer-Bohnenkraut, ein mehrjähriges Gewächs

S T A N D O R T
Das Winter-Bohnenkraut stellt wenig Ansprüche und gedeiht am besten auf leichten, kalkhaltigen Böden in warmer, sonniger Lage

B L Ü T E Z E I T
Die winzigen lavendelrosa bis purpurfarbenen Blüten erscheinen von Juli bis September

A N W E N D U N G E N

  • In der Küche
    Verfeinert frisch oder getrocknet Bohnengerichte, Salate oder Schmorgerichte und gibt Tomatensoßen und Grillmarinaden den letzten Pfiff. Die Stängel werden im Ganzen mitgekocht. Junge Blätter können auch ganz oder gehackt zum Schluss dazugegeben werden. Bergbohnenkraut harmoniert sehr gut mit Salbei, Rosmarin, Knoblauch, Zwiebeln und Petersilie. Auch zur Aromatisierung von Speiseölen eignet sich das würzige Küchenkraut. Ein Kräutertee aus getrockneten Pflanzenteilen regt den Appetit an, wirkt gegen Blähungen, löst Schleim und hilft gegen Husten

  • Heilwirkung
    Im Bergbohnenkraut enthalten sind ätherisches Öl und Gerbstoffe, die für die magenstärkende, blähungshemmende, entkrampfende und keimtötende Wirkung verantwortlich sind.

Aufgrund seines Duftes findet das Bergbohnenkraut Verwendung u.a. für Potpourri, Duftsträuße und wird von nektarsammelnden Tieren gerne besucht

A U S S A A T H I N W E I S E
Die Samen keimen gut innerhalb von 1-2 Wochen unter Bedingungen im Freiland (15-20°C) oder in Saatschalen bei Temperaturen um 20 °C.

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