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Seelsorgerische Angebote

Angebote / Leistungen im Überblick

  • Tägliche ökumenische Abendbesinnungen, Wochenschlussgottesdienste, Abendmahlsfeiern, Singabende
  • Seelsorgerliche Einzelgespräche
  • Vorträge des Seelsorgers im Abendprogramm der Klinik Hohenfreudenstadt

Seelsorgerische Angebote in Freudenstadt
Die Klinik Hohenfreudenstadt ist seit 1957 in kirchlicher, seit 2007 in diakonischer Trägerschaft. Seelsorge hat also Tradition in der Klinik Hohenfreudenstadt und eine hohe Bedeutung dazu.

Wenn man bedenkt, wie kurz und intensiv heute Behandlungszeiten in den Krankenhäusern sein müssen, gewinnt die Zeit der Rehabilitation, in der Patienten und Gäste 3 Wochen konstant und persönlich begleitet werden können, an großer Bedeutung. Zudem fällt in diese Zeit der Rehabilitation oft das Suchen nach neuer Orientierung.

Wie soll es weitergehen im Alltag zuhause? – Was muss sich ändern? – Und woher nehme ich die Kraft dafür?

„Seele“ bedeutet nach biblischem Verständnis „Leben“.
Das Angebot der Seelsorge in der Klinik Hohenfreudenstadt versteht sich darum also als Hilfe zum Leben.

„Durch die Gespräche mit Ihnen habe ich wieder gespürt, was ich kann und was eigentlich meine Charakterstärke ist, nämlich dass ich etwas anpacken kann, dass ich mir ein Projekt, ein Ziel in meinem Leben vornehmen kann.“

Als Kurseelsorger suchen wir danach, wie die eigenen Kraftquellen und der eigene, persönliche Glaubensschatz helfen können, die veränderte Situation zu bestehen und die Freude am Leben wieder zurück zu gewinnen.

Wir begegnen unseren Gästen dabei mit Respekt und Wertschätzung, im Blick auf ihren Lebensweg und ihre Glaubensgeschichte.

Wir hören in der Gegenwart des Heiligen Geistes zu, wenn Menschen von ihrem Scheitern und ihrer Schuld, von Enttäuschungen und Verletzungen erzählen. Wir nehmen sie ernst in ihrer Sehnsucht nach heil sein und Erlösung. Wir sprechen ihnen im Namen Jesu Christi Vergebung zu. Wir verkündigen ihnen dabei Gott als den, der uns nicht nach dem Erfolg unseres Lebens beurteilt.

Als Seelsorger sind wir an das Beichtgeheimnis gebunden.

Wir stehen mit unseren eigenen Lebens- und Glaubenserfahrungen dafür ein, dass der Glaube nicht vor leidvollen Erfahrungen bewahrt. Wir verkündigen Gott als den, der in solchen Situationen in Jesus Christus selbst mitgeht und mitleidet. Wir vertrauen darauf, dass der Gast in der Begegnung mit uns und in liturgischen Feiern etwas von der zugewandten und Leben spendenden Kraft Gottes spürt.

„Siehe, um Trost war mir sehr bange. Du aber hast dich meiner Seele herzlich angenommen.“ (Aus dem Gebet eines Kranken, Die Bibel, Jesaja Kap. 38, Vers 17)

(Auszüge aus der Seelsorgekonzeption des Diakoniewerkes Martha-Maria)

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