Überlastungssyndrome am Bewegungsapparat

Überlastungssyndrome am Bewegungsapparat entstehen in der Regel durch meist chronische Überschreitung der Belastungstoleranz verschiedener funktioneller anatomischer Strukturen wie der Muskulatur, der Sehnen der Gleit- und Bindegewebe, und auch seiner Steuerorgane, des Nervensystems.

Die meisten Patienten, die an einem sogenannten Überlastungssyndrom leiden, finden sich in der sportmedizinischen Sprechstunde. Aufgrund des Leistungsdrucks kommt es hier häufig zu einer Überbeanspruchung der anatomischen Strukturen, welche in der Regel durch eine chronische Überschreitung der Belastungstoleranz von Muskulatur, Sehnen, Bindegewebe und des Nervensystems bedingt sind. Auch abseits des Leistungssports finden sich jedoch viele Patienten, die bedingt durch ihren Beruf mit einseitiger körperlicher Tätigkeit oder durch Arbeiten in Zwangspositionen im Laufe ihres Lebens unter einem sogenannten Überlastungssyndrom leiden.

Die klinische Symptomatik stellt in der Regel eine Entzündung von Sehnen und Sehnenscheiden dar, die sich als Schmerzen der betroffenen Region äußern. Bei schweren Verläufen und chronischen entzündlichen Veränderungen kann es auch zu Rupturen der entsprechenden Strukturen kommen.

Bei einer stationären Rehabilitationsmaßnahme für Patienten mit überlastungsbedingten Beschwerden sollte generell als Hauptziel die Ausschaltung der Noxe, also des Überlastungsreizes festgelegt werden. Diese kann bei Sportlern zum Beispiel durch falsches oder einseitiges Training erklärt werden. Eine Schmerzreduktion, welche meist durch spezielles funktionelles Training, Chirotherapie, Muskeldehnung, unter Umständen spezielle Orthesen sowie eine Optimierung des Trainings und präventive Maßnahmen erreicht werden können, werden in Abstimmung mit unserer physiotherapeutischen Abteilung und dem Chefarzt der orthopädischen Abteilung (Prof. Gruber - Sportmediziner) für die Patienten erarbeitet. Eine individuelle und intensive auf den Patienten abgestimmte Therapie stellt hier den wichtigsten Faktor für die Therapie von Überlastungsbeschwerden dar.

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