Physiotherapie

„Hand anlegen“…

Einst verstanden viele unter dem Begriff „Krankengymnastik“ schweißtreibende Übungen mit Hilfsmitteln wie Keulen und Bällen zur Haltungsschulung und zum Muskelaufbau. Diese bewährte Form der Therapie gibt es zwar immer noch, die Vielfalt der therapeutischen Methoden hat jedoch deutlich zugenommen. Die Berufsbezeichnung „Krankengymnast/in“ wurde zwischenzeitlich durch den Begriff „Physiotherapeut/in“ ersetzt, der etwas weiter gefasst ist.

Krankengymnastik Physiotherapie

Heutzutage werden nicht im eigentlichem Sinne nur „Kranke“ behandelt, sondern auch Menschen mit Behinderungen und Funktionsstörungen oder Personen mit absehbaren Beschwerden, bei denen eine präventive Behandlung sinnvoll erscheint (z.B. Rückenbeschwerden bei Bildschirmarbeit). Zum anderen handelt es sich nicht nur um „Gymnastik“, sondern vielmehr um „Hand anlegen“, damit dem Körper von außen Impulse übertragen werden, die die Selbstheilung unterstützen und funktionelle Bewegungsabläufe ermöglichen.

Das Spektrum der Behandlungsindikationen in unserem Hause umfasst hauptsächlich die Bereiche der Orthopädie und der Inneren Medizin, obwohl sich die Physiotherapie von dieser Einteilung der Fachrichtungen gelöst hat, indem sie den Patienten nicht in einen „internistischen“ oder „orthopädischen“ einteilen und somit beispielsweise „orthopädisch“ untersuchen und behandeln will, sondern vielmehr den Patienten bezüglich seiner individuellen und in diversen Zusammenhängen stehenden Funktionsstörungen befundet und behandelt. Dieses neue Modell der Physiotherapie setzt sich sukzessive in der gesamten Rehabilitationsmedizin durch.

Vom physiotherapeutischen Team der Klinik Hohenfreudenstadt werden die folgenden Therapien (Darstellung in alphabetischer Reihenfolge) angeboten:

Therapieangebote
Atemtherapie

Die Atemtherapie ist ein Instrument der Physiotherapie zur Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen der Lunge. Therapeutische Ziele können sein:  bessere Belüftung der Lunge, Förderung der Thoraxbeweglichkeit, der Entspannung und der Körperwahrnehmung.

Atlas-Therapie

Die Atlas-Therapie ist eine schonende Therapieform, welche im Bereich der HWS den Spannungszustand der Muskeln und Sehnen reflektorisch und regulatorisch beeinflusst.

Bobath

Therapie nach Bobath ist ein Behandlungskonzept auf neurophysiologischer Grundlage. Hierbei werden Störungen der Funktion, der Bewegung sowie der Haltungskontrolle, welche aufgrund von Läsionen im zentralen Nervensystem entstanden sind, behandelt und beseitigt.

Dorn-Preuss

Die Behandlung nach Dorn-Preuss beruht auf einer erfahrungsbasierten, sanften Gelenk- und Wirbelmobilisation. Durch lokalen Druck des Therapeuten in Kombination mit der Eigenbewegung des Patienten wird über eine Harmonisierung eine Wiederherstellung der physiologischen Gelenkfunktion erreicht.

Faszien-Yoga

Faszien-Yoga verbindet Faszientraining mit klassischen Yogaelementen. Mit fließenden Bewegungen wird der ganze Körper einbezogen und wirkt dabei besonders auf das Muskelbindegewebe (Myofaszien). Diese Therapiemaßnahme dient der allgemeinen Verbesserung der Beweglichkeit und Stabilität, der Körperwahrnehmung und dem Stressabbau.

Krankengymnastik

Krankengymnastik, die Physiotherapie im eigentlichen Sinne,  dient der Behandlung von Funktions- und Bewegungseinschränkungen mit dem Ziel, die Beweglichkeit zu verbessern sowie Schmerzen zu lindern bzw. zu beseitigen. Die zugrundeliegenden Konzepte dienen der Verbesserung des Wissens über die Erkrankung und lehren uns den verantwortlichen Umgang mit dem eigenen Körper zur Erhaltung,  Förderung und Wiederherstellung der Leistung und Verbesserung der Lebensqualität.

Lymphdrainage

Hierbei handelt es sich um eine Ödem- und Entstauungstherapie. Die Anwendungsgebiete sind breit gefächert und kommen z.B. nach chirurgischen Eingriffen zum Einsatz. Durch schonende manuelle Griffabfolge wird der Abtransport von Gewebeflüssigkeit über das Lymphsystem gefördert.

Manuelle Therapie

Sie ist eine spezifische Form der Physiotherapie zur Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparates und beinhaltet Untersuchungs - und Behandlungstechniken.

Medical Taping

Als Tape bezeichnet man Klebestreifen, die auf die Haut aufgebracht werden. Ziel dieser Therapie ist es, die physiologische Bewegungsfähigkeit von Gelenken zu ermöglichen und zu bahnen, ohne Bewegungen einzuschränken. Hierdurch wird eine Aktivierung der endogenen Steuerungs- und Heilungsprozesse erreicht.

Osteopathie

Bei der Osteopathie wird der Körper als Ganzes behandelt. Durch unterschiedliche Techniken werden gewebliche Spannungsveränderungen im Körper reguliert und harmonisiert. Sanfte Mobilisationstechniken führen zur Verbesserung der Beweglichkeit.

Progressive Muskelrelaxation

Die Progressive Muskelrelaxation (PMR, Jacobson) ist eine leicht erlernbare, sehr effektive und universell einsetzbare Entspannungstechnik. Hierbei werden verschiedene Muskelgruppen des Körpers jeweils einzeln für sich einige Sekunden lang angespannt und anschließend sofort entspannt. Es folgt eine Ruhe- und Entspannungsphase. Bei dieser Methode geht es darum, den Gegensatz zwischen Anspannung und Entspannung zu erspüren und dadurch nach und nach einen tieferen Entspannungszustand zu erreichen.

Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation

Bei der propriorezeptiven Fazilitation (PNF) handelt es sich um eine Therapieform, bei der der Therapeut dreidimensionale physiologische Bewegungsmuster einübt. Dies dient zur Schulung der Tiefensensibilität und der Anbahnung physiologischer Bewegungsmuster.

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